Das zweite Kind war gerade unterwegs, als der Ehemann von Frau Z. völlig unerwartet verstarb. Dies und Vorwürfe seiner Angehörigen haben ihr den Boden unter den Füßen weggezogen.
Der Sohn von Herrn G. kam nur knapp mit dem Leben davon: Er wurde von einem 15-Jährigen niedergestochen. Jetzt will die Familie Schmerzensgeld und benötigt einen Anwalt.
Das Leben von Frau Z. hört sich an wie ein Groschenroman. Ihr Mann verschwand mit der Nachhilfelehrerin des ältesten Kindes, und sie blieb mit den Schulden für ein Haus und drei Kindern zurück.
Herr B. hatte als freischaffender Künstler immer Geld. Wenn er keine Bilder verkaufte, jobbte er. Jetzt machen ihm Krankheiten das Leben schwer und er braucht ein Hörgerät.
Das Leben der Tochter war im Iran bedroht. Die Asylanträge von ihr und der Mutter sind anerkannt. Als die Zuständigkeiten deshalb wechselten, saßen Mutter und Tochter über drei Monate ohne Geld da.
Erst war der Job weg, dann die Wohnung und schließlich wusste Frau E. nicht mehr ein noch aus: sie versuchte sich das Leben zu nehmen. Sie würde gerne wieder arbeiten.
Das jüngste Kind von Frau E. hat Diabetes mellitus Typ 1 geerbt. Eine Smartwatch, die über einen Sensor permanent den Blutzucker kontrolliert, wäre für Mutter und Kind eine große Erleichterung.
Frau G. musste ihren Ex-Mann mit Hilfe der Polizei aus der Wohnung holen lassen. Rechnungen und Mahnungen hatte er über eine langen Zeitraum einfach weggeworfen. Sie hat jetzt die Schulden.
Die Hilfsbereitschaft der StZ-Leserinnen und -Leser ist trotz steigender Lebenshaltungskosten ungebrochen. 2022 konnten sogar mehrere große Projekte gefördert werden.