Junge Migrantinnen, die vor ihrer Familie fliehen müssen, weil sie Gewalt erfahren oder eine Zwangsverheiratung fürchten müssen, finden bei der Evangelischen Gesellschaft eine Zuflucht.
Erst wurde ihr Sohn von den islamistischen Terrormilizen verschleppt und danach musste Frau D. mitansehen, wie drei ihrer Töchter auf der Flucht aus dem Irak ertranken. Das alles hat die Mutter chronisch krank gemacht.
Frau G. musste in den vergangenen Jahren 43 Operationen über sich ergehen lassen. Jetzt hört die Seniorin nur noch sehr schlecht und kann keiner Unterhaltung mehr folgen. Den Eigenanteil für das Hörgerät kann sie nicht bezahlen.
Die Arbeit als Altenpflegerin macht Frau R. Freude. Aber sie muss selbst die Zähne zusammenbeißen, denn sie leidet an einem Schmerzsyndrom und kann an manchen Tagen nicht ohne Medikamente sein.
Die alleinerziehende Mutter von vier Kindern beklagte sich beim Vermieter wegen der Schimmelbildung in der Wohnung: Heizung voll aufdrehen, riet der. Jetzt muss sie 1954 Euro Heizkosten nachzahlen.
Frau L. hat den Absprung aus der Armutsprostitution geschafft. Sie hat einen Job in der Gastronomie. Sie hat viele Schulden, nicht zuletzt durch die Coronahilfe, die sie zurückzahlen muss.
Auch mitten unter uns leben Menschen, die in Not geraten sind. Für sie ist „Hilfe für den Nachbarn“, die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung, oft der letzte Rettungsanker. Jede Spende ist wichtig – und jeder Euro kommt an.
Gewalt durch den Vater, Kleinkriminalität und Drogen haben das Leben von Herrn R. bestimmt. Er hat die Kehrtwendung geschafft und kann nicht nur dank der neuen Zähne wieder lachen.
Als Fotograf hat Herr B. viele Preise gewonnen. Doch der Alkohol hat jahrelang sein Leben beherrscht. Jetzt hat er eine eigene Ausstellung mit seinen Acrylbildern und benötigt dafür die geeigneten Rahmen.
Mindestens genauso wichtig wie seine Psychopharmaka ist für Herrn W. seine Hündin Senta. Für sie muss er sorgen. Jetzt war sie schwer krank und die Tierarztrechnung ist hoch.