Stuttgarter Zeitung wirbt um Spenden für Menschen in Not

Die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung hat eine lange Tradition. Seit 55 Jahren wirbt „Hilfe für den Nachbarn“ immer in der Adventszeit um Spenden, die Bedürftigen in der Stadt und der Region Stuttgart zu Gute kommen. „Die Not in unserer an sich immer noch sehr wohlhabenden Region ist groß“, sagte der Erste Vorsitzende des StZ-Benefizvereins, Achim Wörner, am Freitag zum Auftakt der Kampagne 2025/2026.

Allein im zu Ende gehenden Jahr konnte die Stiftung in fast 1400 Einzelfällen helfen und finanzierte Projekte, dies insgesamt in einer Größenordnung von rund 2,1 Millionen Euro. „Damit sind wir eine der größten Aktionen ihrer Art in ganz Baden-Württemberg“, so Wörner. „Getragen werden wir von unseren treuen Spenderinnen und Spendern, den Leserinnen und Lesern der Stuttgarter Zeitung“. Die StZ-Weihnachtsaktion hofft, dass trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage wieder genügend Geld zusammenkommt, um Leid „direkt vor unserer Haustüre zu lindern“.

Spenden für Kinder und soziale Projekte

„Hilfe für den Nachbarn“ wurde 1970 ins Leben gerufen. „Sagen lässt sich, dass sich seit den Anfängen am Auftrag wie an der Notwendigkeit von Hilfe für den Nachbarn nichts geändert hat“, betont Michael Krickl, der geschäftsführende Vorstand der Benefizaktion. Rund 80 karitative Organisationen sind Partner der Aktion. Sie können Anträge auf Unterstützung stellen und beraten die StZ-Benefizaktion bei der Verwendung der Spenden. Ihr Fokus richtet sich vor allem auf Familien, Kinder und Jugendliche. Aber auch Senioren, die oft mit allzu schmaler Rente auskommen müssen, werden bedacht. Zudem unterstützt „Hilfe für den Nachbarn“ Projekte, wie etwa die Anschaffung neuer Kühlgeräte der Stuttgarter Tafeln oder Verbesserungen im Haus der Familie.