Stuttgarter Zeitung wirbt um Spenden für Menschen in Not
Die Stuttgarter Zeitung hat ihre diesjährige Weihnachtsaktion gestartet. „Hilfe für den Nachbarn“ unterstützt Bedürftige in Stadt und Region. Die Not ist teilweise groß.
Die Stuttgarter Zeitung hat ihre diesjährige Weihnachtsaktion gestartet. „Hilfe für den Nachbarn“ unterstützt Bedürftige in Stadt und Region. Die Not ist teilweise groß.
Die Kinder seiner verstorbenen Schwester hat Herr P. bei sich aufgenommen. Dafür ist er mit seiner eigenen Familie umgezogen. Die finanziellen Hilfen lassen auf sich warten.
Die Lage ist auch in der Region Stuttgart allgemein angespannt. Die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung, „Hilfe für den Nachbarn“, setzt Zeichen der Hoffnung.
Eine Herausforderung für die Jugendhilfe ist die unkontrollierte Nutzung von Social Media und Spieleplattformen. In Projekten lernen die Kids den kritischen Umgang mit dem Internet.
Frau S. hat im vergangenen Jahr ihren Sohn verloren, seit 25 Jahren ist sie Witwe. Nach 40 Jahren Arbeit reicht ihre Rente kaum aus. Ihre Freundinnen machen ihr Mut.
Die Tochter von Frau G. musste wegen des schwerstbehinderten Sohnes immer zurückstecken. Jetzt hat sie ihr eigenes Zimmer bekommen und es fehlen noch Möbel.
Durch ein Missgeschick verlor Herr K. seine Tasche mit seinen Brillen und einem neuen Handy in der Stadtbahn. Jetzt braucht er dringend Ersatz für die verloren gegangenen Brillen.
Schüler aller Schularten musizieren zugunsten von Hilfe für den Nachbarn. Die Grundschüler der Schönbuchschule Leinfelden-Echterdingen haben großen Spaß dabei.
Zum 46. Mal musizierten Schülerinnen und Schüler zugunsten der StZ-Spendenaktion und begeisterten mit einem vielseitigen und anspruchsvollen Programm
Mit ihrer Gehbehinderung ist Frau T. auf Hilfe angewiesen. Vor Monaten ging ihre Waschmaschine kaputt. Sie kann sich von der kleinen Rente keine neue kaufen.
Die Fotografin musste ihr Atelier schließen, weil die Aufträge ausblieben. Ihr Ehemann leidet an Long-Covid und kann seinen Beruf nicht mehr ausüben.
Auf dem ersten Arbeitsmarkt hat der junge Mann keine Chance. Das macht ihn zusehends depressiv. Weil er volljährig ist, hat die Mutter kein Mitspracherecht mehr.
Selbstverschuldetes Elend? Wer am unteren Rand der Gesellschaft lebt, wird häufig stigmatisiert. Doch in Wirklichkeit gerät das Leben oft wegen böser Zufälle aus den Fugen.
Die junge Frau W. musste einen Schicksalsschlag nach dem anderen einstecken. Dennoch hat sie sich eine Zukunft aufgebaut. Jetzt zieht sie in ihre erste eigene Wohnung.
Plötzlich stand Frau B. mit den Kindern allein da. Ihr Mann starb an einem Herzinfarkt. Sie sie ist nun in die Nähe ihrer Familie gezogen. Das hat hohe Kosten verursacht.
Erst die Flucht ins Stuttgarter Frauenhaus brachte die junge Frau G. in Sicherheit. Jetzt baut sie sich hier eine neue Existenz auf und benötigt einen Zuschuss für die erste Miete.
Das Dreijährige Kind reagiert extrem auf Hausstaub und Tierhaare. Mehrfach musste es stationär behandelt werden. Jetzt muss dringend eine neue Matratze gekauft werden.
Herr H. hat in der Putzkolonne der Deutschen Bahn gearbeitet. Seine Rente reicht nicht zum Leben. Jetzt benötigen er und seine Frau neue Matratzen und einen Kleiderschrank.
Ein 18-jähriger knallte mit 80 Kilometern in der Stunde auf das stehende Auto von Frau N. und verletzte sie schwer. Sie hatte angehalten, weil Schulkinder die Straße überquerten.
„Weihnachtsmann und Co.“ hat mit unserer Benefizaktion „Hilfe für den Nachbarn“ in der Leonberger Distelfeldstraße die Renovierung eines besonderen Raumes ermöglicht.
Dank einer Großspende von Hilfe für den Nachbarn konnte ein Teil des Umbaus des Leoladens der Schwäbischen finanziert werden. Die Kundschaft und die Mitarbeitenden können sich freuen.
Eine Großspende von Hilfe für den Nachbarn macht es möglich: Die Patienten am Zentrum für psychische Gesundheit Winnenden können sich nun auf einem neuen Parcours sportlich auspowern.
Hilfe für den Nachbarn finanziert zum ersten Mal in seiner 52-jährigen Geschichte Lebensmittelgutscheine. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten können viele Menschen nicht mehr auffangen. Aber es gibt auch Tipps für den schlauen Einkauf.
Die Coronakrise und der Angriffskrieg von Russland mitten in Europa: Wie selten zuvor ist die Gesellschaft auch in der Region Stuttgart so durchgeschüttelt worden wie in diesem Jahr. Um zu helfen, wo die Not am größten ist, sammelt die Aktion „Hilfe für den Nachbarn“ der Stuttgarter Zeitung wieder Spenden.
Auf vielfältige Weise konnte die Spendenaktion in den vergangenen Wochen zu etwas Freude verhelfen: von der Klassenfahrt bis zur Waldweihnacht.
Vor vier Jahren hat der Ex-Mann die Kinder zu seiner Mutter auf eine griechische Insel gebracht. Die angeblichen Ferien am Meer waren in Wirklichkeit eine Entführung.
Die Evangelische Gesellschaft bietet Mädchen und jungen Frauen, die vor ihren Familien flüchten müssen, einen Zufluchtsort.
Die Schule hat sie nie interessiert, erzählt die Jugendliche. Jetzt hat sie eine Ausbildung gefunden, die ihr Freude macht, und sie lernt hoch motiviert.
Nach dem Suizidversuch ihres Partners bleibt alles an Frau K. hängen: Die Versorgung der vier kleinen Kinder und die Behördengänge. Dabei kam es zu einem folgenschweren Missverständnis.
Mutter und Tochter haben viele Probleme. Die Verhaltensauffälligkeiten des Kindes haben sich durch den Besuch einer Tagesgruppe gebessert. Jetzt fehlt das Fahrgeld für die weitere Teilnahme.
Herr K. hat den Lkw-Führerschein gemacht und einen Arbeitsvertrag. Lastwagenfahrer sind derzeit gesucht. Die Bürokratie verbietet dem Familienvater das Arbeiten.
Familie F. ist mit den Nerven am Ende: Der behinderte Sohn ist ein schwieriger Zeitgenosse, und der Familienvater erlitt kürzlich einen Schlaganfall.
Familie P. hat durch einen Wasserschaden in der Wohnung über der ihren alles verloren. Doch niemand war versichert, und daher bekommt die Familie keinen einzigen Euro.
Die Mutter dachte erst, das Kind habe eine Schwellung der Lymphdrüsen. Dann kam die bittere Gewissheit: es war Krebs. Mittlerweile ist er überstanden, aber Frau G. ist am Ende.
Nach langer Pause ist es wieder da: Das Adventskonzert der Schulen zugunsten von Hilfe für den Nachbarn. Blockflöten- und Harfenensembles sowie mehrere Chöre spielen stimmungsvolle Musik in der Stadtkirche Bad Cannstatt.
Toma war immer sich selbst überlassen und wurde viel verprügelt. Jetzt lebt er in einer intensivpädagogischen Einrichtung und hat etwas gefunden, das ihn begeistert.
Ein Überfall während seines Dienstes bei einer Sicherheitsfirma kostete Herrn S. fast das Leben. Jetzt kann er nicht mehr arbeiten und widmet sich seinem Hobby.
Nach 35 Jahren auf dem Bau hat Herr T. gesundheitliche Probleme. Er kann keine schwere körperliche Arbeit mehr verrichten. Eine Erwerbsminderungsrente bekommt er nicht.
Frau Z. hat eine Augenkrankheit geerbt, die zur Erblindung führen kann. Sie hat schon einen großen Teil ihres Augenlichts verloren und hofft, dass es so bleibt, wie es ist.
Nach dem Schulabschluss hat der junge Mann die Pflege seiner schwer kranken Mutter übernommen. Vor kurzem ist sie gestorben und jetzt muss er sich um seine Zukunft kümmern.
Das zweite Kind war gerade unterwegs, als der Ehemann von Frau Z. völlig unerwartet verstarb. Dies und Vorwürfe seiner Angehörigen haben ihr den Boden unter den Füßen weggezogen.
Der Sohn von Herrn G. kam nur knapp mit dem Leben davon: Er wurde von einem 15-Jährigen niedergestochen. Jetzt will die Familie Schmerzensgeld und benötigt einen Anwalt.
Das Leben von Frau Z. hört sich an wie ein Groschenroman. Ihr Mann verschwand mit der Nachhilfelehrerin des ältesten Kindes, und sie blieb mit den Schulden für ein Haus und drei Kindern zurück.
Herr B. hatte als freischaffender Künstler immer Geld. Wenn er keine Bilder verkaufte, jobbte er. Jetzt machen ihm Krankheiten das Leben schwer und er braucht ein Hörgerät.
Frau A. hat ihr Leben komplett verändert, damit sie das vernachlässigte Kleinkind ihres Sohns bei sich aufnehmen kann.
Frau G. musste ihren Ex-Mann mit Hilfe der Polizei aus der Wohnung holen lassen. Rechnungen und Mahnungen hatte er über eine langen Zeitraum einfach weggeworfen. Sie hat jetzt die Schulden.
Das Leben der Tochter war im Iran bedroht. Die Asylanträge von ihr und der Mutter sind anerkannt. Als die Zuständigkeiten deshalb wechselten, saßen Mutter und Tochter über drei Monate ohne Geld da.
Erst war der Job weg, dann die Wohnung und schließlich wusste Frau E. nicht mehr ein noch aus: sie versuchte sich das Leben zu nehmen. Sie würde gerne wieder arbeiten.
Das jüngste Kind von Frau E. hat Diabetes mellitus Typ 1 geerbt. Eine Smartwatch, die über einen Sensor permanent den Blutzucker kontrolliert, wäre für Mutter und Kind eine große Erleichterung.
Die Hilfsbereitschaft der StZ-Leserinnen und -Leser ist trotz steigender Lebenshaltungskosten ungebrochen. 2022 konnten sogar mehrere große Projekte gefördert werden.
Aus dem großen Glück wurde ein besonders nervenzehrender Rosenkrieg. Seit drei Jahren sitzt Frau A. mit ihrem Kleinkind im Ausland fest, weil ihr Ex-Partner einen Rechtsstreit führt.
Frau F. ist chronisch psychisch krank. Jetzt hat sie den Mut gefasst, nach dem Tod ihrer Hündin wieder einen Vierbeiner zu sich zu nehmen. Ein Hund wäre wie ein Therapeut für sie.
Im Berufskolleg Design-und Gestaltung hat der junge Mann seine seinen Traumberuf Goldschmied gefunden. Er hat die Abschlussprüfung erfolgreich abgeschlossen, hat aber durch die Ausbildung Schulden.
Der kleine Junge blieb nach der Trennung der Eltern bei der Mutter. Die aber hat sich nicht gut um ihn gekümmert. Dann hat das Kind selbst eine Entscheidung getroffen.
Erst verschimmelte ihr Hab und Gut durch einen Wasserschaden. Als sie sich wieder gefangen hatte, wurde Frau H. in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Davon hat sie sich nicht wieder erholt.
Die Zahl der Bedürftigen wächst auch in der an sich so reichen Region Stuttgart. Die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung, Hilfe für den Nachbarn e.V., unterstützt Familien wie Alleinstehende. Jetzt beginnt die neue Spenden-Kampagne. Der Bedarf ist enorm.
Nach der Trennung von einem aggressiven Partner stehen Frauen mit ihren Kindern materiell vor dem Nichts. „Hilfe für den Nachbarn“ e.V. kann wenigstens die materielle Not lindern.
Drei Familienmitglieder, davon zwei im Rollstuhl – der Alltag der Familie Varga aus Stuttgart-Vaihingen ist kompliziert. Auch dank einer Spende von „Hilfe für den Nachbarn“, der Hilfsaktion der Stuttgarter Zeitung, wird das Leben des Familiengespanns jetzt leichter – und der Verein kann und will noch mehr Menschen helfen.
Die Not ist groß in vielen Familien, auch in der Region Stuttgart. Die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung hilft pro Jahr in rund 1700 Fällen – dank der millionenschweren Spende ihrer Leserinnen und Leser. Diesen gebührt ein großer Dank.
Die junge Frau E. muss für die Mietschulden aufkommen, die ihre Familie in einer Obdachlosenunterkunft angehäuft hat. Sie selbst lebt mit ihrem Baby in einer vollstationären Einrichtung und hat kaum Geld zur freien Verfügung.
Junge Migrantinnen, die vor ihrer Familie fliehen müssen, weil sie Gewalt erfahren oder eine Zwangsverheiratung fürchten müssen, finden bei der Evangelischen Gesellschaft eine Zuflucht.
Erst wurde ihr Sohn von den islamistischen Terrormilizen verschleppt und danach musste Frau D. mitansehen, wie drei ihrer Töchter auf der Flucht aus dem Irak ertranken. Das alles hat die Mutter chronisch krank gemacht.
Frau G. musste in den vergangenen Jahren 43 Operationen über sich ergehen lassen. Jetzt hört die Seniorin nur noch sehr schlecht und kann keiner Unterhaltung mehr folgen. Den Eigenanteil für das Hörgerät kann sie nicht bezahlen.
Auch mitten unter uns leben Menschen, die in Not geraten sind. Für sie ist „Hilfe für den Nachbarn“, die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung, oft der letzte Rettungsanker. Jede Spende ist wichtig – und jeder Euro kommt an.
Die Arbeit als Altenpflegerin macht Frau R. Freude. Aber sie muss selbst die Zähne zusammenbeißen, denn sie leidet an einem Schmerzsyndrom und kann an manchen Tagen nicht ohne Medikamente sein.
Die alleinerziehende Mutter von vier Kindern beklagte sich beim Vermieter wegen der Schimmelbildung in der Wohnung: Heizung voll aufdrehen, riet der. Jetzt muss sie 1954 Euro Heizkosten nachzahlen.
Frau L. hat den Absprung aus der Armutsprostitution geschafft. Sie hat einen Job in der Gastronomie. Sie hat viele Schulden, nicht zuletzt durch die Coronahilfe, die sie zurückzahlen muss.
Gewalt durch den Vater, Kleinkriminalität und Drogen haben das Leben von Herrn R. bestimmt. Er hat die Kehrtwendung geschafft und kann nicht nur dank der neuen Zähne wieder lachen.
Als Fotograf hat Herr B. viele Preise gewonnen. Doch der Alkohol hat jahrelang sein Leben beherrscht. Jetzt hat er eine eigene Ausstellung mit seinen Acrylbildern und benötigt dafür die geeigneten Rahmen.
Beschwingt und fröhlich wird das Adventskonzert der Schulen zugunsten von „Hilfe für den Nachbarn“ am zweiten Advent sein: Drei Chöre und eine Bläserklasse musizieren in der evangelischen Stadtkirche Bad Cannstatt.
Mindestens genauso wichtig wie seine Psychopharmaka ist für Herrn W. seine Hündin Senta. Für sie muss er sorgen. Jetzt war sie schwer krank und die Tierarztrechnung ist hoch.
Vielen Menschen sind zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine neue Umfrage. Doch auch in der reichen Region Stuttgart gibt es Schattenseiten der Gesellschaft. Deshalb braucht es „Hilfe für den Nachbarn“, die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung.
Jede Bewegung schmerzt: Die resolute Frau N. hat ein bewegtes Leben hinter sich und ist mit Mitte sechzig wegen ihrer Rücken-und Kniebeschwerden auf einen Rollstuhl angewiesen.
Es läuft gut in ihrem Haushalt, sagt Herr Z. Auch kochen hat er als alleinerziehender Vater gelernt: Nur eine Teilzeitarbeit am Vormittag findet er nicht. Im Jobcenter wird nichts unternommen für ihn.
Die Einnahmen am Stand von Herrn V. mit Oliven, Schafskäse und Dips schwinden, denn die Kundschaft spart an Leckereien. Jetzt ist auch noch die Kühltheke defekt. Und Frau E. findet keinen Schlaf. Um den Bettrost manuell zu verstellen, fehlt ihr wegen MS die Kraft.
Auch nach Jahren der Trennung wird Frau E. noch von ihrem Ex-Mann. Er würde nicht davor zurückschrecken, sie und die Kinder zu töten. Sein Trumpf sind die Zeugnisse von Frau E. Er hält sie zurück und sie findet deshalb keine qualifizierte Arbeit.
Fünf Schulchöre und Orchester brillieren beim 44. Adventskonzert der Schulen zugunsten der Benefizaktion „Hilfe für den Nachbarn“ der Stuttgarter Zeitung.
Sein Job als Abteilungsleiter in einem Kaufhaus war ihm zu langweilig: Die weite Welt lockte Herrn J. Mit Ende sechzig leidet er jetzt an einer Lungenkrankheit und jobbt im Tafelladen.
Nach nur einem Monat musste der Jugendliche seine Ausbildung unterbrechen: Er hat Zysten an der Wirbelsäule und ist häufig in der Klinik. Daheim schläft er auf dem Fußboden. Denn er hat kein Bett.
Liebe macht blind – auch in finanziellen Dingen. Die junge Frau M. zahlt dafür ihr Lehrgeld: Sie sitzt auf einem Schuldenberg, weil sie für ihren Freund mehrere Verträge unterschrieben hatte. Nach der Trennung will er davon nichts mehr wissen.
Mehr als 1,3 Millionen Euro haben Leserinnen und Leser bis kurz vor Heiligabend an die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung gespendet. „Hilfe für den Nachbarn“ ist seit 53 Jahren ein verlässlicher Rettungsanker – und bekommt großen Dank zurück.
In ihrer Abendschicht als Kassierein in einem Lebensmittelgeschäft wurde Frau M. von einem Maskierten mit der Pistole bedroht. Dieses Erlebnis drohte ihr ganzes Leben zu zerstören.
Der junge Herr D. hat sich nach seiner Flucht aus der Ukraine überraschend schnell in Deutschland zurechtgefunden. Jetzt fehlt ihm das Geld das Abschluss-Semester als Tonmeister.
Die selbstgemixten Limonaden von Herrn M. kamen gut an. Bis Corona seinem Geschäft ein jähes Ende bereitete. Jetzt hat er immense Schulden. Und weil sie aus der DDR ausreisen wollte, wurde Frau V. nicht Studentin, sondern Putzfrau in einem Schwimmbad.
Das Energieunternehmen hatte Herrn T. den Strom abgestellt, weil er die Rechnungen nicht bezahlt hatte. Seit vielen Monaten lebt der psychisch kranke Mann ohne Strom in der kleinen Dachwohnung.
Der schwer mehrfachbehinderte Sohn von Frau H. muss rund um die Uhr versorgt werden wie ein Baby. Damit sie mit ihm im Winter rausgehen kann, braucht er Spezialkleidung.
Hilfe für den Nachbarn hat kurzerhand die Busfahrt bezahlt: In letzter Minute konnten so 26 Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung trotz Bahnstreik ihre kleine Auszeit im Schwarzwald genießen.
Familien mit einem behinderten Kind müssen oft schwer kämpfen, damit sie die Zuschüsse erhalten, die ihnen zustehen. Die Stadt Stuttgart hilft dabei.
Seit 54 Jahren ist die Benefizaktion der Stuttgarter Zeitung aktiv, um unbürokratisch Not in der ganzen Region Stuttgart zu lindern. Die Stiftung ist nicht zuletzt dank ihrer treuen Spender stetig gewachsen und verstärkt sich deshalb nun mit einem ausgewiesenen Finanzfachmann.
Die Schwäbische Tafel hat Peter Schad einen Sprinter überlassen. Damit kann er mit seiner mobilen Suppenküche bedürftige Menschen mit Backwaren, Obst, Gemüse und leicht Verderblichem beliefern. Hilfe für Nachbarn übernimmt für ein Jahr die Unkosten.
Die Kinder können aus Angst vor den schwarzen Schaben nicht schlafen, die Bettwanzen sind eine Plage: Die alleinerziehende, schwangere Mutter lebt mit ihren Kindern in einer unhaltbaren Interimswohnung der Stadt.
Es gibt mehr Armut in dieser so reichen Region Stuttgart als viele Menschen ahnen. Umso wichtiger ist die Solidarität innerhalb der Gesellschaft. Dazu leistet die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung, „Hilfe für den Nachbarn“, einen wichtigen Beitrag.
Mit vier Kindern machte sich Frau W. auf den Weg zu ihrem Mann, der in Deutschland Asyl bekommen hatte. Bei der Fahrt über das Meer musste sie miterleben, wie drei ihrer Kinder ertranken.
Körperliche und seelische Grausamkeiten in der Kindheit verfolgen die Opfer ein Leben lang. Herr E. gehört dazu: Erst sah so aus, dass er es geschafft hat, dann kam alles anders.
Frau P. und ihr verstorbener Mann waren in der Kunstszene tätig. Als sie in finanzielle Not gerieten und dann auch noch schwere Krankheiten hinzukamen, waren die gemeinsamen Interessen ihr Rettungsanker.
Herr S. sitzt im Rollstuhl und engagiert sich ehrenamtlich für die Belange behinderter Menschen. Wegen einer Zugverspätung kam er kürzlich nicht weiter, denn der angeforderte Mobilitätsdienst hatte inzwischen Feierabend gemacht.
Der zehnjährige Junge ist ein aufgewecktes Kind, trotz chronischer Schmerzen: Er leidet an einer besonders heftigen Form der Glasknochenkrankheit und kann sich nur im Rollstuhl fortbewegen.
Erst die Krebsdiagnose bei ihrem Kleinkind, dann die Trennung vom Mann und als dritter Schlag, die Diagnose, dass das Kind an einer unheilbaren Krankheit leidet. Frau G. macht viel durch und dennoch ist sie jetzt wieder berufstätig.
In der neuen Wohnung passte der Rollstuhl von Frau T. nicht durch die Türrahmen. Durch das Förderprogramm „barrierefreies Stuttgart“ bekam sie Hilfe.
Der Vater interessiert sich nach der Trennung von der Mutter nicht mehr für sein Kind. Das wird mit der Situation nicht fertig und schlägt deshalb über die Stränge.
Die Frau Anfang vierzig ist mit ihren Kindern der Hölle entkommen und fand Schutz im Frauenhaus. Weil sie zusammen mit dem prügelnden Ehemann ein Haus besitzt, in dem er weiterhin wohnt, bekam sie zu keiner Zeit ihrer Flucht staatliche Unterstützung.
Nur über den Balkon konnte die Familie aus dem brennenden Mehrfamilienhaus gerettet werden. Weil sie in einer Obdachlosenunterkunft unterkommen musste, wurden ihr auch noch die staatlichen Leistungen zum Lebensunterhalt gekürzt.
Das Adventskonzert der Schulen zugunsten von „Hilfe für den Nachbarn“ setzt auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Glanzpunkt: Vier Schulen wirken am Sonntag, 8. Dezember, in der Evangelischen Stadtkirche Bad Cannstatt mit.
Herr F. wurde mit über 70 Jahren von seiner Schwester übervorteilt und landete in der Obdachlosigkeit und dann in einer psychiatrischen Klinik.
Frau M. hat zwei Jobs und drei kleine Kinder. Der Ex-Mann warf sie aus der Wohnung als sie mit dem dritten Kind hochschwanger war. Jetzt versucht sie auf eigenen Beinen zu stehen.
Es war der große Traum für Herrn E., dass seine Kinder zu ihm ziehen können. Das jüngere Kind leidet an Epilepsie und ist autistisch. Der Vater kann deshalb nicht mehr arbeiten gehen.
Die 14-jährige Tochter von Frau A. ist stark mehrfach behindert. Es gelang ihnen die Flucht aus ihrer Heimat Somalia. Das Kind war dort ohne jede Förderung und immer im Bett. Mutter und Tochter waren in ständiger Angst Opfer von Gewalttätern zu werden.
Mit 16 Jahren bekam Frau J. ihr erstes Kind. Die Zwangsehe ist geschieden, aber die inzwischen schwer kranke Mutter lebt jetzt mit ihren fünf Kindern in unhaltbaren Verhältnissen.
Das Pensum, das Frau E. mit der Pflege ihrer Schwiegereltern zu erledigen hat, hindert sie nicht daran, ehrenamtlich in einem Stadtteiltreff für Bedürftige aktiv zu sein: „Die Dankbarkeit der Leute gibt mir Energie“, sagt sie.
Herr N. wurde bei einem Bombenangriff verschüttet. Die schweren Verletzungen wurden nie richtig behandelt. Kürzlich hat ihn ein Autofahrer angefahren. Er brach die Hand und kann seinen Einsteigerkurs in den Beruf nicht weiter belegen.
Die Jugendlichen, die Herr L. vor 14 Jahren vor einer Gaststätte begegneten, kannte er nicht. Aber die Begegnung hat sein Leben komplett verändert: Wer wurde brutal zusammengeschlagen und wird für immer unter den Folgen leiden.
In der Kindheit vernachlässigt, in der Jugend im Heim und später auf der Straße in zweifelhafter Gesellschaft: Doch der junge Mann hat sehr an sich gearbeitet und den Sprung in ein geregeltes Leben geschafft.
Die Mutter und ihre Kinder wollten sich gar nicht mehr in ihrer vorherigen Wohnung aufhalten. Sie war übersät mit Kakerlaken und der Kammerjäger war machtlos.
Beim Adventskonzert der Schulen in der evangelischen Stadtkirche Bad Cannstatt haben zwei Grundschulchöre und zwei stattliche Schulorchester mit viel Enthusiasmus und Freude zugunsten der Spendenaktion der StZ gesungen und musiziert.
Das Recht ist aufseiten der Mutter, aber sie bekommt es nicht. Vor einem Jahr hat der leibliche Vater die jetzt elfjährige Tochter nach Slowenien entführt und hält sie dort fest. Die Behörden schauen zu.
Das Ehepaar V. hatte vier Kinder, die alle verstorben sind. Frau V. ist vor fünf Jahren schwer gestürzt. Sie benötigt einen Rollstuhl. Jetzt hat sie einen Treppenlift bekommen, aber die Krankenkasse bezahlt nur einen Teil davon.
Herr und Frau S. hatten sich schon schlafen gelegt, als die Wassermassen ihre Wohnung fluteten. Sie haben alles durch das Hochwasser in Rudersberg verloren.
Niemand in Deutschland sei wirklich arm, behauptete ein Leser jüngst. Deshalb äußerte er Kritik an der Spendenaktion „Hilfe für den Nachbarn“. Die Realität ist eine andere.
Die junge Mutter bleibt auf den Kitaschulden sitzen, weil sie vom Jobcenter nicht über ihre Rechte informiert wurde. Weil sie jetzt arbeitet, bekommt sie rückwirkend keine Erstattung.
Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil sind selbst stark belastet. Die evangelische Jugendhilfe Hochdorf hat ein Gruppenprojekt, bei dem betroffene Kinder gestärkt werden. Hilfe für den Nachbarn unterstützt es finanziell.
Trotz ihrer Qualifikation und der vier Sprachen, die sie spricht, hat Frau H. Probleme, dauerhaft eine Arbeit zu finden, denn sie ist alleinerziehend.
„Hilfe für den Nachbarn“ hat im letzten Spendenjahr in 1324 Fällen mit schneller und unbürokratischer Unterstützung für Menschen aus einer akuten Notlage gerettet. Jede Spende zählt und kommt direkt an.
